HALLO, NACHBARN! SCHÖN, HIER ZU SEIN.

Gerade als Verbund Urmünchner Unternehmen freuen wir uns darauf, Teil dieses Viertels im Herzen unserer Stadt zu werden. Den Aufbruch auf der Schwanthalerhöhe gestalten wir seit vielen Jahren mit all unserer Begeisterung und all unserem Können mit: mit dem Forum Schwanthalerhöhe, das wir gemeinsam mit einem Partner entwickelt haben, mit der Umnutzung der Saturn-Fläche und nicht zuletzt mit der Renovierung unseres großen Wohnungsbestandes. 

AUFBRUCH IN DIE NEUE, ALTE HEIMAT.

Visualisierung des zukünftigen Unternehmenssitzes der Schörghuber Unternehmensgruppe an der Gollierstraße 4.

Wir sind eine Unternehmensgruppe im Aufbruch. Auch örtlich. Schweren Herzens verlassen wir den Arabellapark, der einer mutigen städtebaulichen Vision unseres Unternehmensgründers Josef Schörghuber entspringt. Und freuen uns zugleich auf unsere neue, alte Heimat auf der Schwanthalerhöhe. Dort sind unsere Unternehmen seit 150 Jahren als Gastgeber und Vermieter tätig.

SCHWANTHALERHÖHE. EIN ORT MIT GESCHICHTE.

Mit 1.700 Plätzen der größte im Westend: Der 1900/01 erbaute Saal des Hackerbräu-Kellers.

Ursprünglich dient das 39 Hektar umfassende Areal an der Hangkante der Theresienwiese als Lagerkeller für die beiden Münchner Traditionsbrauereien Hackerbräu AG und Pschorrbräu AG, die 1972 in der Hacker-Pschorr AG zusammengeführt und 1979 durch Josef Schörghuber erworben werden. Gebraut wird traditionell das obergärige Gersten- und Weizenbier das ganze Jahr über und das untergärige braune Gerstenbier zwischen Michaeli (29. September) und Georgi (23. April).

Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts suchen die Brauer nach Möglichkeiten, das Märzen- oder Sommerbier besser lagern zu können – und legen acht bis zwölf Meter tiefe Kellergewölbe vorwiegend an den beiden Isarhängen an, die sie mit Erde aufschütten und mit schattenspendenden Rosskastanien bepflanzen. Schon bald beginnen sie, in den Gärten über den Bierkellern das frische Bier auszuschenken. Es kommt zum Streit mit den alteingesessenen Wirten der Stadt. Dieser wird am 4. Januar 1812 mit einem klugen Kompromiss beigelegt: Zwar dürfen die Brauer von Juli bis September ihr Märzenbier ausschenken, der Verkauf von Speisen ist ihnen mit Rücksicht auf die Wirte aber untersagt.

Die Münchner reagieren pragmatisch und begründen damit eine bis heute gepflegte, urbayrische Tradition: Sie bringen sich ihre Brotzeit einfach mit. Zwei Jahre nach dem ersten Oktoberfest im Jahre 1810 baut die Wagnerbrauerei (deren Braustätte in der Lilienstraße heute das Wirtshaus in der Au ist) einen Bierkeller auf der Theresienhöhe. Für den stattlichen Preis von 110.000 Gulden erwirbt 1865 Georg Pschorr (1830-1894), Sohn des legendären Joseph Pschorr (1770-1841) und Eigentümer der Pschorrbräu AG, den Keller und führt ihn als Bavariakeller fort. Dieser wird 1944, wie auch der Donisl und der Pschorrblock (das heutige Joseph Pschorr Haus) in der Innenstadt, durch Brandbomben völlig zerstört. Erst 1960 wird das nach Kriegsende erstellte Provisorium durch einen Festsaalbau ersetzt, der im Zuge der Quartiersentwicklung nur ein Jahrzehnt später wieder abgetragen wird.

Ein weiterer Lagerkeller auf dem weitläufigen Areal, der Pollinger-Keller, wird zwischen 1826 und 1833 gebaut. Schon um 1830 wird dort Sommerbier ausgeschenkt. Der Keller kommt 1850 in den Besitz des Hackerbräus Matthias Pschorr (1800- 1879). Nach einem Entwurf von Heilmann & Littmann wird 1900/01 ein großer Saalbau mit 900 m² stützenfreier Grundfläche und 13 m Höhe an der Westseite angebaut. Der Keller mit seinem stattlichen Festsaal – mit 1.700 Plätzen der größte im Westend – wird 1972 unter heftigsten Protesten der Öffentlichkeit abgerissen.

 

DIE SIEBZIGER JAHRE. BETONGEBIRGE MIT WOHNEN.

Nach Plänen von Ernst Maria Lang: Modell der Neubebauung (1970-1974). 

Die „Ostalpen der Schwanthalerhöhe, das Betongebirge“ (Christoph Hackelsberger) entstand zwischen 1970 und 1974 nach Plänen von Ernst Maria Lang auf dem Gelände der ehemaligen Bierkeller. Sie dominieren, mehr als jedes andere Gebäude, das Westend und riegeln es gegen die Schwanthalerhöhe ab.

In dem Quartier finden sich die für die Entstehungszeit im Umfeld der Olympischen Spiele in München im Jahre 1972 typischen städtebaulichen Merkmale: ein großvolumiger und -flächiger Gewerbesockel mit daraus aufsteigenden Wohntürmen sowie öffentliche Ebenen und Wege in Form überdeckter Passagensysteme.

Bis heute stammt knapp die Hälfte des Baubestandes der Schwanthalerhöhe aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, so dass das Großvolumen des Quartiers als isolierte Sonderbauform und Block nachhaltig in Stadtgrundriss und -bild wirkt.

GEMEINSAME PROJEKTENTWICKLUNG DER SCHWESTERBRAUEREIEN

Ein großartiger Beitrag zur Lösung der Wohnungsfrage: Die rund 650 Wohnungen auf dem Areal. 

Die Pschorrbräu AG veräußert in der Folge ein 20 Hektar großes Areal an die Karstadt Warenhaus AG sowie Nutzungsrechte für drei Wohntürme an die Gemeinnützige Aktien-Gesellschaft für Angestellten Heimstätten (GAGFAH, heute Vonovia AG) und die Heimstatt Wohnbau GmbH. 

Das Gemeinschaftsprojekt mit 400 Wohnungen, dem damals größten Einrichtungshaus der Karstadt Warenhaus AG und dem neuen Pschorrkeller mit 1.200 Sitzplätzen und Biergarten als Ersatz für den Bavariakeller – erster Wirt wird Karlheinz Wildmoser – wird als „WeltstadtCenter“ gefeiert, da es annähernd olympische Maßstäbe erreicht habe. Das Grundstück der Hackerbräu AG an der Schwanthalerstraße 111-115 mit einer Größe von zirka 12.500 m² wird im Bestand der Brauerei gehalten und von Ernst Maria Lang in zwei Bauabschnitten überplant.

Im ersten Bauabschnitt werden Laden-, Büro und Hotelflächen sowie ein Appartementhaus und im zweiten als Ersatz für den Hackerkeller eine Großgastronomie mit 700 Sitzplätzen im Basement, einer Schwemme (und Läden) im Erdgeschoss mit Biergarten im Innenhof und einem Grillrestaurant im ersten Obergeschoss verwirklicht. Dazu treten weitere Gewerbeeinheiten sowie, vom dritten bis fünften Obergeschoss, Wohnungen.

Ein Ort der Gastlichkeit

Der Keller der Hackerbräu AG, seit 1850 im Besitz von Matthias Pschorr, befand sich ursprünglich an dem Ort, an dem die Schörghuber Unternehmensgruppe ihren neuen Firmensitz beziehen wird.

Ein Ort im Wachstum

Georg Pschorr erwarb 1865 für 110.000 Gulden den Bavariakeller für die Pschorrbräu AG.

Ein Ort im Wandel

Im Rahmen der Neubebauung (1970-1974) entstanden die „Ostalpen der Schwanthalerhöhe, das Betongebirge“ (Christoph Hackelsberger) auf dem Gelände der ehemaligen Bierkeller nach Plänen von Ernst Maria Lang.

Ein Ort mit Tradition und Zukunft

Ab 2014 realisieren die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (HBB) mit der Bayerischen Hausbau ein Einzelhandelskonzept für das Areal entwickelt: das Forum Schwanthalerhöhe. Daran anschließend werden auch die im Bestand der Bayerische Hausbau Immobilien GmbH befindlichen Wohnungen saniert. Die Gaststätte an der Theresienstraße 7 und das Bürogebäude an der Gollierstraße 4 werden indes abgerissen: Hier entsteht der künftige Sitz der Schörghuber Unternehmensgruppe. L’Osteria ergänzt seit 2018 den Nutzungsmix

SCHRITT FÜR SCHRITT. NEUE ZUKUNFT.

Auf dem von der Pschorrbräu AG veräußerten Teil des Areals entsteht neben den drei Wohntürmen ein Karstadt Warenhaus, das später in ein Karstadt Einrichtungshaus transformiert und 2006 an die österreichische Möbelhauskette XXX Lutz veräußert wird. Im Bestand der dann schon (131 Jahre nach ihrer Trennung) wiedervereinten Hacker-Pschorr AG verbleiben die Gastwirtschaft an der Theresienhöhe 7 (5.304 m²) und die Büroflächen an der Gollierstraße 4, die später von der Macromedia Hochschule (2.660 m²) bezogen wird. Ursprünglich von der Hackerbräu AG an der Schwanthalerstraße 111-115 errichtet werden 245 Wohnungen (10.458 m²), eine große Kaufhalle, deren Fläche 1986 Saturn bezieht (12.369 m²) und weitere gewerbliche Nutzungen. Später kommt das Four Points by Sheraton München Central (4.639 m²) hinzu.

Der Startschuss für die Revitalisierung des Areals fällt 2013. XXXLutz veräußert seine Flächen an die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (HBB), die mit der Bayerischen Hausbau ein Einzelhandelskonzept für das Areal entwickelt und das Forum Schwanthalerhöhe als eines der großen Einkaufszentren in der Landeshauptstadt realisiert. Daran anschließend werden auch die im Bestand der Bayerische Hausbau Immobilien GmbH befindlichen Wohnungen saniert. Die Gaststätte an der Theresienstraße 7 und das Bürogebäude an der Gollierstraße 4 werden indes abgerissen: 

Hier entsteht mit dem DAVANTO ein attraktives, zeitgemäßes Bürogebäude: der künftige Sitz der Schörghuber Unternehmensgruppe.

 

AUF GUTE NACHBARSCHAFT! DÜRFEN WIR UNS VORSTELLEN?

Bauen & Immobilien

Das Leistungsspektrum der Bayerischen Hausbau umfasst Portfolio Management, Asset Management und Property Management für die eigenen Bestandsimmobilien sowie klassische Bauträgeraktivitäten. Ihr Kernmarkt ist München.

Getränke

Der Unternehmensbereich Getränke unter Führung der Paulaner Brauerei Gruppe umfasst zehn Braustandorte und setzt auf Vielfalt und regionale Braukunst. Zu seinen Marken zählen neben Paulaner unter anderem Hacker-Pschorr, Mönchshof, Fürstenberg und Hoepfner.

Hotel

Die Häuser der Arabella Hospitality werden unter den bekannten Markennamen St. Regis, The Luxury Collection, Westin, Sheraton, Four Points by Sheraton und Aloft betrieben. Hotels der Gruppe finden sich in Deutschland, der Schweiz und auf Mallorca.

Seafood

Die Productos del Mar Ventisqueros in Chile konzentriert sich vornehmlich auf die Aufzucht und Vermarktung von Atlantiklachs. Ihre Kernmärkte sind die USA, Japan, Brasilien und Russland. Als Mitglied der Global Salmon Initiative (GSI) hat sich das Unternehmen der nachhaltigen Lachszucht verpflichtet. 

WIR SIND VIELFALT.

Unsere Stärke ist unsere Diversifikation. Mehr als 5.000 Kolleginnen und Kollegen sind weltweit in unseren vier Geschäftsfeldern und für unsere starken Unternehmen tätig: für die Bayerische Hausbau, die Keimzelle unserer Gruppe, für die Paulaner Brauerei Gruppe, Deutschlands führende Exportbrauerei, für die Arabella Hospitality und ihre 16 Hotels in Deutschland, der Schweiz und auf Mallorca sowie für unseren Lachsproduzenten Ventisqueros in Chile.

WIR SIND FAMILIE.

Am Anfang stand eine Tischlerei in Mühldorf am Inn – und der Unternehmergeist von Josef (1920–1995) und Stefan Schörghuber (1961–2008). Heute ist unser familiengeführter Verbund starker Unternehmen national und international erfolgreich etabliert. 

Für ein nachhaltiges und nachhaltig profitables Wachstum sind wir in Bewegung. Dabei bleiben Werteorientierung, Leistungsstärke und Innovation die tragenden Säulen unserer Unternehmenskultur. 

WIR SIND HISTORIE.

Unsere Wurzeln gründen tief in der bayerischen Landeshauptstadt. Seit mehr als 65 Jahren prägen wir werte- und wirkungsorientiert Orte, an denen die typische Münchner Lebensart spürbar wird. 

WIR SIND AUFBRUCH.

Voller Stolz blicken wir auf unsere Tradition – und arbeiten mit Leidenschaft an unserer Zukunft. Wir ergreifen die Chancen, die die ökologische Transformation unserer Wirtschaft eröffnet, und investieren in die Entwicklung digitaler, nachhaltiger Produkte und Prozesse. 

WIR SIND KARRIERE.

Wir wissen: Für unseren Aufbruch in die digitale und nachhaltige Zukunft braucht es ein modernes, kommunikatives Arbeitsumfeld. Ein solches schaffen wir hier auf der Schwanthalerhöhe. Vor allem aber braucht es Menschen, die sich von unserer Begeisterung für den vor uns liegenden Weg anstecken lassen und diesen mit uns gehen wollen.

„Jetzt Teil des Teams werden“ 

Sie haben Fragen? Wir haben Antworten.

Bernhard Taubenberger
Leiter Kommunikation & Marketing

Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG
Denninger Straße 165
81925 München

Telefon +49 89 9238-543
Telefax +49 89 9238-603
E-Mail be.taubenberger@sug-munich.com