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Auf dem Areal der Paulaner Brauerei soll ein attraktives neues Wohnquartier für München entstehen
Die Bayerische Hausbau will das in der Münchner Au gelegene bisherige Betriebsgelände der Paulaner Brauerei entwickeln. Nach dem Umzug der Braustätte sollen ab 2018 auf dem rund 85.000 m² großen Areal öffentlich geförderte und frei finanzierte Wohnungen sowie kleinteiliges Gewerbe entstehen.
München, 28. November 2011 Die Paulaner Brauerei wird in etwa fünf Jahren ihre Produktion nach München-Langwied verlagern. Die endgültigen Gremienentscheidungen stehen zwar noch aus, mit einer Zustimmung wird allerdings fest gerechnet. Das bisherige Betriebsareal, das sich auf Flächen an der Regerstraße, der Welfenstraße und der Ohlmüllerstraße verteilt, wird dann von der Bayerische Hausbau übernommen und entwickelt. Bezüglich des Kaufpreises haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
„Wir freuen uns über die Möglichkeit, gemeinsam mit der Landeshauptstadt München Wohnraum in zentraler Innenstadtlage zu schaffen“, betont Dr. Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau. „An diesem attraktiven Standort wird kein Luxusquartier entstehen, sondern eine Mischung aus Eigentums- und Mietwohnungen für Familien und Singles mit unterschiedlichem Einkommen, ergänzt durch kleinteiliges Gewerbe und großzügige Grünflächen.“
Ab 2018 soll das rund 85.000 m² große Industrieareal neu bebaut werden. Der Schwerpunkt soll dabei auf dem Wohnen liegen, wobei 30 Prozent des neu geschaffenen Wohnbaurechts geförderter Wohnungsbau sein werden. Zudem bleibt die Paulaner Brauerei ihrem Traditionsstandort verbunden: Ihre rund 250 Mitarbeiter in Verwaltung und Vertrieb werden unter anderem in den denkmalgeschützten Zacherlbau an der Ohlmüllerstraße ziehen. Darüber hinaus sind weitere Flächen für Gewerbe und Kindertageseinrichtungen sowie eine Tiefgarage vorgesehen. Mit der anstehenden Quartiersentwicklung wird eine bislang ausschließlich industriell genutzte, vollständig versiegelte Fläche umfangreich begrünt. Neben einer großen öffentlichen Grünfläche sind auch relevante Grünzonen zur privaten Nutzung vorgesehen. Für die Bevölkerung der Au entsteht dadurch in unmittelbarer Nachbarschaft zu der beliebten Traditionsgaststätte Paulaner am Nockherberg eine Naherholungsfläche mit vielen Spielmöglichkeiten für Kinder.
Die Flächenverteilung, die Anzahl der Wohnungen sowie die architektonische Ausgestaltung wird ein städtebaulicher Wettbewerb ergeben, den die Bayerische Hausbau in Kooperation mit der Landeshauptstadt München 2012 ausloben will. Bei diesem und dem sich daran anschließenden Bebauungsplanverfahren setzt die Bayerische Hausbau auf eine transparente Planung und auf eine Beteiligung der Bevölkerung.
„Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass sich die Gebäude sowohl funktional als auch ästhetisch in das Bild des Stadtviertels eingliedern und gleichzeitig einen zeitgemäßen, aber dennoch unverwechselbaren Charakter erhalten. Auch die Geschäfte und Cafés, die sich in dem neuen Quartier ansiedeln werden, sollen das Viertel bereichern“, so Dr. Jürgen Büllesbach.
Im Hinblick auf Quartiersentwicklungen kann die Bayerische Hausbau, die seit über 55 Jahren in München und deutschen Großstädten tätig ist, vielerlei Erfahrung vorweisen. Bereits in den sechziger Jahren entwickelte das Unternehmen den Arabellapark, laut Münchens Oberbürgermeister Christian Ude der Prototyp einer gelungenen Quartiersentwicklung, die die Bereiche Wohnen und Gewerbe harmonisch vereine. Es folgten Quartiersentwicklungen wie der Zamila- und der Kustermannpark in München oder der MOM-Park in Budapest. Derzeit errichtet die Bayerische Hausbau das Wohnquartier WelfenHöfe im Stadtteil Au-Haidhausen. In Planung befinden sich zudem ein Wohnquartier an der Hochäckerstraße in München und das gemeinsam mit ECE und STRABAG entwickelte Milaneo in Stuttgart.
Über die Bayerische Hausbau
Die Bayerische Hausbau ist eines der größten integrierten Immobilienunternehmen in Deutschland. Mit einem Immobilienportfolio im Wert von rund 2,1 Milliarden Euro nimmt sie nicht zuletzt in ihrem Stammmarkt München eine Spitzenposition ein. Rund 600 Mitarbeiter tragen zu diesem Erfolg bei. Die Bayerische Hausbau bündelt die Bau- und Immobilienaktivitäten der Schörghuber Unternehmensgruppe. Das Leistungsspektrum umfasst die drei Geschäftsfelder Projektentwicklung, Immobilien und Immobilien Management. Dazu gehören klassische Bauträgeraktivitäten, professionelles Asset- und Port¬folio¬management sowie Property Management. Die Tochtergesellschaft Hanse Haus rundet mit dem Fertighausbau die umfassende Bau- und Immobilienkompetenz ab. Die Bayerische Hausbau ist Teil der Schörghuber Unternehmensgruppe, die neben dem Bau- und Immobiliengeschäft auch in den Bereichen Getränke, Hotel und Seafood unternehmerisch tätig ist. www.hausbau.de
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Sabine Hagn | Pressesprecherin
Bayerische Hausbau
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